Das Zuschauspiel

Bibliographic Details
Subtitle:lebendige Körper im Theater
Alternative Title:Das Zuschauspiel : Entwurf für ein Modell, den Körper als Prozeß zu denken
Resource Type: Hochschulschrift
Published: 2003
Contributor: Proske, Margrit (Author)
Description:Verfasserangaben: Margrit Proske

Fußnote: Bochum, Univ., Diss., 2001

Theaterformen, die Präsenz, Ereignis und Erfahrung privilegieren, involvieren die Zuschauer in besonderer Weise als Teilhabende. Das Theaterpublikum agiert als pluraler Körper, als kommunizierende Körper unter anderen, die eine Aufführung mitschaffen. Erarbeitet wird eine Theorie des Zuschauens, die die lebendig erlebende, körperliche Wahrnehmung integriert. Die dezentrierte Begriffsstruktur (Derrida) erweitert den Diskursrahmen. Der Körper kann nun umfassend als offener und zugleich geschlossener Prozeß gedacht werden. Der konkrete Körper entsteht im wechselseitigen Zusammenspiel von Soma, Emotion und Mentalem. Theorien des Lebendigen arbeiten in derselben Struktur, wie der autopoietische Körper (Maturana) oder Leib und Zwischenleiblichkeit (Merleau-Ponty, Waldenfels). Lebendige Prozesse im Theater werden theoretisch beschrieben in Begriffen wie Energie, Feld, Resonanz, Kopplung und Aufmerksamkeit..
Vorversion (siehe früherer Titel) broschiert im Bestand. Aktuelle Version digital über Link verfügbar.


Systematik: Darstellende Künste / Theater / Theorie (ID 1.2)
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