23.03.2018 - Call for Papers / Participation
Fachinformationsdienst Darstellende Kunst

CALL FOR APPLICATIONS: TURN | Künstlerische Produktionen zwischen Deutschland und Afrika | Deadline: 16.04.2018

Mit dem im Jahr 2012 initiierten Programm TURN – Fonds für künstlerische Kooperationen zwischen Deutschland und afrikanischen Ländern möchte die Kulturstiftung des Bundes möglichst viele unterschiedliche Institutionen in Deutschland anregen, sich mit dem künstlerischen Schaffen und den kulturellen Debatten in afrikanischen Ländern zu beschäftigen. Deutsche Kultureinrichtungen aller Sparten sind aufgefordert, neue Formen der künstlerischen Zusammenarbeit mit afrikanischen Partnern zu erproben und gemeinsame Kulturprojekte auf den Weg zu bringen. Das Programm soll in erster Linie deutschen Institutionen und Akteuren (Museen, Theaterhäusern, Tanzcompagnien, Kunstvereinen, Komponisten, Schriftstellern, Verlagen u.a.) Anreize bieten, ihr Profil um neue Themen und Arbeitsweisen zu erweitern. DYNAMISCHE AFRIKANISCHE KUNSTSZENEN Viele Häuser in Deutschland befassen sich mittlerweile mit den Aktivitäten der hochdynamischen afrikanischen Kunstszenen. Die Auseinandersetzung mit künstlerischen Formensprachen und Debatten in afrikanischen Ländern erweist sich dabei als außergewöhnlich förderlich, um den Blick für die Positionen des Globalen Südens zu schärfen. Bisher haben 85 Projekte im Fonds TURN eine Förderung erhalten. Um auf das anhaltende Interesse an den Kooperationen zu reagieren und die Beschäftigung mit Afrika nachhaltig in den Institutionen zu verankern, hat die Kulturstiftung des Bundes den Fonds bis 2021 verlängert (Ende Projektlaufzeit: September 2020). WAS WIRD GEFÖRDERT? Es werden künstlerische Projekte gefördert, die einen innovativen Beitrag zur Beschäftigung mit dem zeitgenössischen künstlerischen Schaffen in afrikanischen Ländern leisten, von hoher künstlerischer Qualität sind und eine öffentliche Wirkung in Deutschland haben. Die Mindestantragssumme pro Projekt beträgt 50.000 Euro, das antragstellende Haus muss sich mit baren Eigenmitteln in Höhe von 20 Prozent der Gesamtkosten beteiligen. Antragsteller/innen aus afrikanischen Ländern bewerben sich gemeinsam mit einem institutionellen Partner in Deutschland. In der ersten Förderrunde wurden einmalig projektvorbereitende Recherchen unterstützt, aktuell können keine Recherchevorhaben mehr beantragt werden. Um den inhaltlichen und künstlerischen Austausch zwischen den Projekten zu fördern, organisiert die Kulturstiftung des Bundes eine Reihe von Foren mit Regisseuren, Kuratoren, Choreografen, Schriftstellern, Verlegern, Musikern, Designern und Filmemachern aus den geförderten Projekten sowie weiteren internationalen Experten.

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